Smartphone-Nutzung: Die Kunden sind mobil!

Was bedeutet „mobile“ für den Handel?

Die günstigen Handytarife und die üblichen hohen inkludierten Datenvolumen in Österreich sorgen für einen Siegeszug der Onlineangebote auf den Smartphones. Wobei die 1:1 Kommunikation mit Messaging Diensten und das Internetsurfen die häufigsten Verwendungsgründe des Smartphones sind. Doch – auch dank Instagram, Snapchat & Co. – gilt die Fotofunktion als mittlerweile unverzichtbar. Generell gilt hier, wie bei den meisten technischen Entwicklungen: Je jünger die Nutzer sind, desto mehr. Doch wie sieht es mit der Nutzung von Angeboten des Handels aus, kaufen die Österreicher via Smartphone ein und zahlen sie auch mit der NFC-Funktion ihres Mobiltelefons? Und kann man das Nutzungsverhalten für sich gewinnbringend verwenden?

Konkurrenz der Apps: Nutzen v. Funktionen:

Viele Smartphone Nutzer haben unzählige Apps auf ihren Geräten und viele davon fristen ihr Dasein als ungenutztes Gepäck. Die Bereitschaft, neue Apps herunterzuladen sinkt – da die Konsumenten auch in Sachen Datenschutz sensibilisiert wurden. Eine App muss schon wirklich einen (am besten täglich mehrfachen) Nutzen für den Konsumenten haben, damit sie noch den Weg auf das Smartphone findet und auch verwendet wird. Intuitive Verwendung und akkuschonende Datenverarbeitung sind auch Themen, denen sich viele App-Anbieter nicht immer ausreichend widmen. Apps zur Navigation (Standortabfrage und Angebote aus der Umgebung) sind besonders beliebt.

Doch es muss nicht immer für jede Anwendung eine eigene App sein: Die Integration der Funktionen in bestehende und bereits installierte Apps könnte für neue Anbieter besonders interessant sein. Je mehr Nutzen eine bereits beliebte App hat, desto erfolgsversprechender ist es für die App-Anbieter. Dabei sollte man aber eines beachten: Nutzen ist nicht gleich Funktionen! Zu viele Funktionen irritieren die Smartphone-Verwender und damit ist der Nutzen futsch!

Mobile Shopping vs. stationärer Handel – kaum noch Grenzen?

Es gibt zahlreiche Studien, die das mobile Einkaufsverhalten untersucht haben. Die Ergebnisse liegen zwischen 30% bis 80% Anteil der Smartphone-Verwender, die bereits über ihr mobiles Gerät eingekauft haben. Wobei hier auch gilt: Manchmal suchen sich Konsumenten ein Produkt am Smartphone aus, schließen den (oft zu komplizierten) Bezahlprozess dann aber im Büro oder Zuhause am PC ab. Hier kann man kaum sagen, ob es sich nun um einen Einkauf von einem mobilen oder stationären Gerät handelt. Einigen wir uns daher auf etwa 50% mobiler Online-Einkäufe.

Und die Grenzen verschwimmen noch weiter: Smartphone-Verwender „googeln“ während des Einkaufs im stationären Handel, ob es dieses oder jenes Produkt online irgendwo günstiger gibt – das ist kein neues Phänomen. Mit Barcode-Lesern etc. wird es sogar noch verstärkt. Auch Testberichte zu Produkten werden im Ladenlokal via Smartphone abgerufen. Ein stationärer Einkauf wird dadurch durch das mobile Online-Angebot unterstützt – oder vereitelt. 

Werbung bleibt unbeliebt!

Eine europäische Studie hat ergeben, dass rund 40% der Smartphone-Nutzer Online-Werbung aktiv ausblenden – nicht nur mit AdBlockern, sondern indem sie wegschauen und wegklicken (oder besser: wegwischen). Banner und Pop-Ups zählen zu den unbeliebtesten Werbeformen. Native Advertising (also PR-Artikel) werden da schon eher akzeptiert. Und Push-Nachrichten sind fast noch unbeliebter – die Messenger-Dienste schreien sowieso schon die ganze Zeit, da braucht es nicht noch störende und oft zum entsprechenden Zeitpunkt wenige relevante Werbemitteilungen – egal ob als SMS, WhatsApp-Nachricht oder in der Mitteilungszentrale des Smartphones.

Bonuskarten am Smartphone

Fast jede Handelskette hat ihre eigenen Kundenkarten und daneben gibt es noch zahlreiche weitere Bonuskarten von Drittanbietern. Der Geldbeutel ist voll davon und die richtige Karte hat man dann doch wieder nicht dabei. Wer kennt das nicht? Deshalb speichern viele Konsumenten ihre Karten in einer App, die alle Karten verwalten kann – manche davon sogar mit Zahlungsfunktion. Wer ein Kundenkartensystem nutzt, das mit diesen Apps nicht kompatibel ist, hat es schwer. Dabei lieben sowohl Männer als auch Frauen die Kundenkarten mit Bonusfunktionen, Sofortrabatten und weiteren Vorteilen wie Statusvorteilen für besonders treue Stammkunden. Online gilt wie in der Offline-Variante: Die größten Bedenken sehen Konsumenten im Bereich Datenschutz und Funktionalität sowie Nutzen (greifbare Vorteile). Hier liegt noch viel Potential, das der Handel ausschöpfen kann.

Was ist nun zu tun?

Der Handel muss begreifen, dass für die Konsumenten kein großer Unterschied mehr zwischen stationärem Ladenlokal, Internetauftritt und mobile Shopping besteht. Auch bei der Verwendung von Apps und Bonussystemen geht es nicht so sehr um die Technologie, sondern um den konkreten Nutzen für den Kunden. Design, Usability, Datenschutz, Akkuverbrauch und Datenmengen, das sind sogenannte Hygienefaktoren (müssen also auf neuestem Stand sein, haben aber keinen USP und damit nicht die größte Relevanz). Die Grundlagen müssen also passen. Darüber hinaus braucht es aber einen „emotionalen“ Mehrwehrt, einen konkreten und begreifbaren, erlebbaren Nutzen für die Konsumenten. Einen Bonusclub, ein Produktangebot oder die Dienstleistung „einfach nur mal auch“ online anzubieten und den Webshop mobilfähig zu machen, reicht also bei weitem noch nicht aus.

Es gibt keinen Goldstandard, keinen mustergültigen Weg und keine Standard-Checkliste für die erfolgreiche Digitalisierung. Es ist vielmehr ein andauernder Prozess, bei dem es auch um Folgendes geht: Umsetzen und lernen, anpassen und ausprobieren!


Constantin Wollenhaupt, M.A. (red.)


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Datenschutz – jetzt wird es teuer!

Die neue Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union sieht drastische Höchststrafen für Datenschutzverletzungen vor: Bis zu 20 Millionen Euro sind möglich. Die neuen Regelungen betreffen alle Unternehmen in Österreich, vom Nagelstudio über den produzierenden Familienbetrieb bis zum Pharmakonzern. Angesichts der hohen Strafandrohungen sollte sich jedes Unternehmen, auch jedes Start-up, nun intensiv um die Anpassung des Datenschutzes kümmern.

Österreich als scheues Reh im Lichtkegel?

Noch gibt es kaum offizielle Stellungnahmen österreichischer Behörden zur Anwendung und nationalen Gesetzgebung für die Umsetzung der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Verordnung stammt vom 27. April 2016 und deren Richtlinien müssen auch in Österreich zum Stichtag 25. Mai 2018 umgesetzt sein. Das klingt noch nach einem langen Zeitraum, jedoch sind derart komplexe Neuregelungen und notwendige Anpassungen in Unternehmen mit einem entsprechenden Zeitaufwand verbunden. Und zahlreiche neu zu regelnden Verordnungen und Kollisionen mit bestehenden Gesetzen machen die Umstellung nicht leichter.

„Handlungsbedarf besteht in jedem Fall, denn die Strafen werden von bisher maximal 25.000 Euro auf bis zu 20 Millionen Euro heraufgesetzt. Niemand kann es sich jetzt leisten, einfach mal abzuwarten und zu hoffen, dass es schon nicht so schlimm wird!“, so der Medienbetriebswirt Constantin Wollenhaupt, M.A., Initiator der Plattform IT-Wirtschaft.net und Geschäftsführer von HarCon Media & Consulting Holding GmbH.

Jedes Unternehmen ist betroffen!

Ziel der DSGVO ist der Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Das fängt bei der email-Korrespondenz an, geht über Kontaktformulare und Statistikauswertungen von Websites bis hin zu App-Downloads, Kommunikation via Messenger-Dienste und das Bespielen von Social Networks. Auch die Team-Kommunikation mithilfe von Onlinediensten (die besonders bei Start-ups beliebt sind), steht auf dem Prüfstand. Sobald Daten von Mitarbeitern, Kunden oder sonstigen Dritten im Spiel sind, spielen die Unternehmen „russisches Roulette“, wenn sie kein DSGVO-konformes Datenschutzmanagement aufweisen können. Dabei spielt die Größe des Unternehmens keine Rolle – die DSGVO gilt für die Nageldesignerin genauso wie für den mittelständischen Familienbetrieb oder den Pharmakonzern.

Kompendium mit Analysen und Auswirkungen der DSGVO in Österreich:

Die Plattform für die digitale Wirtschaft „IT-Wirtschaft.net“ – eine Initiative der HarCon Media & Consulting Holding GmbH – hat nun mit Vertretern von Verbraucherschutz, Arbeitgeberverbänden sowie Behörden auf nationaler und internationaler Ebene gesprochen und eine erste Übersicht für Unternehmen zusammengestellt. Neben Vor- und Nachteilen für Konsumenten und Unternehmen wurde die gesetzliche Lage in Österreich unter die Lupe genommen sowie die drohenden Risiken und Strafen für Unternehmen untersucht. Das Kompendium diskutiert zudem erste mögliche Handlungsfelder zur Vorbereitung auf das Inkrafttreten der DSGVO.

Das Kompendium kann unter http://bit.ly/harcon_publikationen kostenlos heruntergeladen werden. 


AVISO: „1. DSGVO-Briefing“ in Wien

Für den Freitag, 09.09.2016 von 09:00 bis 11:00 Uhr ist für Unternehmen und Journalisten ein DSGVO-Briefing mit Experten geplant. Dieser Termin wird voraussichtlich im Media Quarter Marx (Maria Jacobi Gasse 1) in den Räumlichkeiten der Wirtschaftsagentur Wien stattfinden. Informationen über Vortragende und detaillierte Inhalte sowie Anmeldung folgen demnächst unter: http://bit.ly/harcon_termine


red. / Foto: alphaspirit-Fotolia.com

Die HarCon Media & Consulting Holding GmbH mit Sitz in Wien bietet Beratung für eine nachhaltige Unternehmensführung – vom Marketing über Organisationsstrukturen bis hin zu Innovationsthemen wie der Digitalisierung. Die Plattform der digitalen Wirtschaft „IT-Wirtschaft.net“ ist eine Initiative des Unternehmens und liefert Informationen für Fach- und Führungskräfte von Unternehmen aller Branchen, die für den Digitalisierungsprozess verantwortlich sind.

Digitalisierung wird von der EU verordnet!

Die Pläne zur Harmonisierung der digitalen Wirtschaft betreffen Unternehmen und bald schon die nationale Gesetzgebung. Eine rechtzeitige Anpassung ist notwendig, damit die digitale Wirtschaft in Österreich eine erfolgreiche Zukunft hat.

Die Digitalisierung ist das neue Zauberwort von Politik und Wirtschaft. Es ist vor allem auch ein Reizthema am Arbeitsmarkt. Ob Forderungen nach Maschinensteuern oder der Ruf nach erleichterten gesetzlichen Regelungen: Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten. Nun hat die europäische Kommission eigene Pläne zur Digitalisierung der europäischen Wirtschaft veröffentlicht. Unternehmen sollten sich rechtzeitig informieren und anpassen.

Die EU-Pläne zur Digitalisierung:

  1. Es sollen regionale und nationale Initiativen koordiniert, gemeinsame Investitionen für „Digital Innovation Hubs“ getätigt und ein Sozialdialog für die Qualifikationen von Arbeitskräften angestoßen werden.
  2. Wissenschaftler von europäischen Universitäten und Forschungsinstituten sollen über eine „Europäische Cloud für offene Wissenschaft“ vernetzt und mit Daten versorgt werden.
  3. Die Entwicklung und Modernisierung der eGovernment-Angebote sollen rascher voranschreiten. Das betrifft unter anderem elektronische Gesundheitsdienste, elektronische Auftragsvergabe und elektronische Signaturen sowie die Schaffung eines e-Justizportals.
  4. Im Fokus steht auch die Standardisierung der Informations- und Kommunikationstechnik. Die Schwerpunktthemen sind dabei unter anderem der Mobilfunkstandard 5G, die bei Startups so beliebten Internet of Things (Internet der Dinge, also digital vernetzte Intelligente Produkte), Cloud-Computing und Datensicherheitstechnologien.

Was Unternehmen nun beachten sollten:

Die Pläne klingen für viele noch „weit weg“ und in Österreich werden dazu Arbeitskreise von Politik und Wirtschaft gebildet. Jedoch ist die Digitalisierung schon in der Umsetzung und es sollte nicht viel Zeit für nationale Alleingänge zur Bedienung von Klientelinteressen verschwendet werden. Schon in wenigen Jahren werden EU-Regelungen umzusetzen sein, besonders im Bereich Standardisierung der IKT-Technologie.

„Sowohl Startups als auch große Unternehmen müssen bei der Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen ganz nah an den EU-Plänen arbeiten! Wer jetzt an den Plänen der EU „vorbeientwickelt“, der wird spätestens bei der Umsetzung der EU-Vorgaben vor einem Scherbenhaufen stehen!“, so Constantin Wollenhaupt, M.A., zuständig für Digitalisierung im Beratungsunternehmen HarCon Media & Consulting Holding GmbH mit Sitz in Wien zum notwendigen Handlungsbedarf für die Unternehmen. Die Regierung ist zudem nun aufgefordert, sich im Sinne der österreichischen Unternehmen proaktiv in die Verhandlungen einzubringen statt sich mit Interessensvertretungen in Österreich über Maschinensteuern und zusätzlichen bürokratischen Hürden zu beschäftigen.

 

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Feel Good – die effiziente Unternehmenskultur

Feel Good Management ist in Deutschland bereits seit Jahren ein klares Berufsbild. Erst langsam kommt es – über Startups – auch nach Österreich. Wobei Österreich zumindest in der Ausbildung mit einem anerkannten Diplom bereits Vorreiter war.

Was sich aber nach „in Watte gepackten Mitarbeitern“ anhört, ist in Wahrheit betriebswirtschaftlich kalkuliertes Mitarbeitermanagement – und das ist auch gut so!

Es geht im Wesentlichen darum, dass Mitarbeiter ihren Job nicht effizient erledigen können, wenn sie mit organisatorischen Problemen zu tun haben, deren Grenzen zwischen „privaten Problemen“ und beruflichen Infrastrukturen verschwimmen.

Feel Good Manager übernehmen Aufgaben, die eine HR-Abteilung in der Rolle als meist disziplinarisch vorgesetzte Abteilung schon aufgrund der Hierarchie und Arbeitsbelastung nicht erfüllen kann. Und wie im Falle Servus TV sieht man auch, dass ein Betriebsrat nicht unbedingt zu einer positiven Unternehmenskultur beitragen muss, wenn es um Vertrauen geht anstatt um Verteidigung und Angriff.

Feel Good Management hört sich also ein wenig nach Weichspülprogramm an, lässt sich aber in Zahlen (zum Beispiel im Rahmen einer Balanced Scorecard) ablesen:

Weniger Krankenstände, weniger Fluktuation, geringere Recruitingkosten, kürzere Einarbeitungszeiten, motiviertere und effektive Teams sind nur einige der Themengebiete, die man mit Feel Good Management positiv beeinflussen kann.

Mehr Informationen zu dieser Art des Managements und Ausbildungsmöglichkeiten (Termine ab Juli 2016) finden Sie hier.

 


red. / Foto: Elena Kharichkina – Fotolia.com

Maserati Levante: Premiere in Wien

Es ist ein Meilenstein in der über 100-jährigen Geschichte von Maserati: Mit dem neuen Levante präsentierte der Sportwagenhersteller am gestrigen Donnerstag nun auch in Österreich in der Meta-Stadt in Wien erstmals ein SUV.

Der langen Tradition von Maserati folgend, ist auch dieses Modell nach einem Wind benannt: Levante ist ein warmer mediterraner Luftstrom, der von einem sanften Hauch unversehens zu einem starken Sturm anschwellen kann. Damit beschreibt der Name auch den Charakter des ersten SUVs von Maserati.

Levantes Exklusivität geht einher mit modernster Technik. So gehört zum Beispiel das aktive Luftfederungssystem für alle Modellversionen zur Serienausstattung. Das Fahrwerk mit Doppelquerlenker- und Fünflenker-Achse umfasst auch serienmäßig die elektronisch gesteuerte Skyhook Dämpferregelung. In Verbindung mit dem intelligenten, ebenfalls zur Grundausstattung gehörenden Allradsystem Q4 und dem neu eingeführten Torque-Vectoring-System bietet der Levante auf der Straße den Fahrspaß eines Gran Turismo und eine für einen Maserati unvermutete Geländegängigkeit.

Gefertigt wird der Levante vollständig in Italien: Im traditionsreichen Mirafiori Werk, wo hinsichtlich Design, Entwicklung, Prozesssteuerung und Fertigung höchste Standards zur Anwendung kommen.

Motoren:

Der Levante ist mit der jüngsten Generation der 3,0-Liter-V6-Motoren von Maserati ausgestattet. Sie sind – versehen mit modernster Direkteinspritzungs- und Twin-Turbo-Technik – in zwei Leistungsstufen erhältlich: die Topversion Levante S mit 316 kW/430 PS und der Levante mit 257 kW/350 PS. Die leistungsstärkere Version beschleunigt in 5,2 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 264 km/h. Beim Basis-Benzinmodell sind es 6,0 Sekunden bzw. 251 km/h. Alternativ ist das Maserati SUV auch mit einem V6-Turbodiesel mit Common-Rail-Direkteinspritzung erhältlich. Das 3,0-Liter-Aggregat leistet 202 kW/275 PS und bringt den Levante Diesel in nur 6,9 Sekunden auf 100 km/h. Der Kraftstoffverbrauch im NEFZ-Mittel beträgt 7,2 Liter/100 km.
Die Benzin- und Dieselversionen des Maserati Levante sind mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe von ZF ausgestattet, das je nach ausgewähltem Fahrmodus eher komfort- oder leistungsorientierte Gangwechsel bietet. Der Fahrer hat die Wahl zwischen den vier Fahrmodi Normal, I.C.E., Sport und Off-Road. Jeder Fahrmodus entspricht einem ganz bestimmten Fahrverhalten, das aus der besonderen Abstimmung von Motor, Getriebe, Fahrwerk und Fahrzeugelektronik resultiert.

Preise:
Der Grundpreis für den Levante in Deutschland liegt bei 70.500 Euro für den Diesel und 88.000 Euro für den Levante S. Wie üblich, liegen die Preise in Österreich leider weit, sehr weit, zu weit darüber: Hier geht es erst ab 85.442 Euro für den Levante Diesel in der Grundausstattung los und der Levante S ist erst ab 115.204 Euro zu haben, also rund  27.000 Euro teurer!

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red. // Fotos: Events by HarCon

(Österreich-Preise von Maserati Keusch, Wien)

MUGAMA AUSGABE APRIL, SCHON JETZT ONLINE LESEN!

Liebe Leserinnen und Leser,

das MUGAMA – Munich Gate Magazine in der Druckausgabe vom April 2016 ist bereits jetzt online in der Blätterversion verfügbar.

Themen in dieser Ausgabe, u.a.:

  • Start-ups
  • Wir heiraten
  • Fit-Trends 2016
  • Die besten Bars in München
  • Reisetipp: Kultur in St. Gallen
  • Klimawandel
  • Ausgehtipps und Restauranttests
  • Gesundheit: Tolles Lachen

Schon bald ist das Magazin bei diesen Verteilstellen gratis zur Entnahme und als Hauszustellung an ausgewählte Haushalte in München verteilt. Neu: Wir werden auch auf dem Frühlingsfest in München in der Festhalle Bayernland zu finden sein!

Hier kann man die April-Ausgabe schon jetzt online lesen!

 

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red. / Beitragsfoto zeigt MUGAMA Titel April 2016 mit Foto von: .shock-Fotolia.com

nzz.at muss Mitarbeiter freisetzen

Keine Überraschung: Das nzz.at-Geschäft läuft wohl so schlecht, dass etwa ein Drittel der Mitarbeiter gehen muss. Als Onlinerevoluzzer starten und mit einem Printrettungsversuch (an sich schon bezeichnend in der Print vs. Online-Diskussion) mit wohl zu enger Zielgruppe, vorrangig in Wien zu agieren, funktioniert offensichtlich nicht.

Die NZZ selbst vermarktet das allerdings als Fortschritt, aufgrund der verbesserten Zusammenarbeit, in einer Presseaussendung so:

„Die NZZ-Mediengruppe nutzt verstärkt Synergien mit ihrem österreichischen Digitalprodukt NZZ.at. Im Zentrum steht die Integration von NZZ.at in die technische Infrastruktur sowie in die neuen datengetriebenen Marketingsysteme und -prozesse des Mutterhauses. Auch redaktionell werden Wien und Zürich enger zusammenarbeiten. Internationale Themen wird künftig die NZZ-Redaktion in Zürich mit ihrem weltweiten Korrespondentennetz abdecken, während sich die Redaktion in Wien noch stärker auf jene österreichischen Themen rund um Politik, Wirtschaft und Gesellschaft konzentriert, die laut Untersuchungen des Nutzerverhaltens auf besonders grosses Interesse stossen.

Es bleiben nur die Mitarbeiter, die unbedingt notwendig sind. Wohl aber auch, weil ein reiner Ableger der Schweizer mit ein paar zugekauften Meldungen sicher uninteressant wäre.

„Aufgrund der engeren Verzahnung zwischen Zürich und Wien in den Bereichen Technologie, Marketing und Redaktion werden bis September neun Mitarbeitende von NZZ.at das Unternehmen verlassen.“

Ja, diese PR-Sprache kennen wir. Aber: Eigentlich müssten Mitarbeiter eines Verlagshauses ja wissen, dass Journalisten, die solche Meldungen von Unternehmen erhalten, grundsätzlich erkennen, um was es hier eigentlich geht und dass mit schönen Worten ein schlecht laufendes Geschäft umschrieben wird.

Schon viele Unternehmen (meist allerdings aus Deutschland) glaubten, dass man Österreich im Marketing „mal eben mit machen“ kann und wurden eines Besseren belehrt. Wir werden sehen, wo das nun bei der nzz.at hinführt. Denn gerade die Guerilla-Marketing Aktionen aus Wien waren es, die überhaupt für ordentliches Aufsehen gesorgt hatten. Solche Dinge aus einem anderen Land zu steuern, dürfte schwierig werden.

Der Werbemarkt hat bisher nicht besonders positiv auf die nzz.at reagiert. Das kennen wir von der Zusammenarbeit mit anderen  Online-Magazinen. Österreich spricht noch in Drucksprache, was Werbeeinschaltungen angeht. Online wird zwar immer mehr mit Werbebudget ausgestattet, doch da muss man schon ein rießiges Fischbecken besitzen, damit jemand seine Angel auswirft. Und dafür ist die Zielgruppe der nzz.at-Leser wohl zu klein.

„Österreich ist und bleibt ein wichtiger Markt für die NZZ. Mit dieser neuen Aufstellung sichern wir die Zukunft von NZZ.at.“

Nicht selten kam es in Vergangenheit vor, dass nach derartigen Bekräftigungen eine Meldung kam, die das Gegenteil bewies. Hoffen wir für die Leser und Mitarbeiter der nzz.at das Beste. Es wäre Schade, dieses Projekt scheitern zu sehen.

Kommentar/Meinung von Herausgeber Wollenhaupt
Beitragsfoto: DDRockstar – Fotolia.com

savevo-Gründer im Interview

Die B2B Einkaufsplattform mit Sonderkonditionen „savevo.com“ ist für kleine und mittlere Unternehmen, sowie für Freelancer oder Vereine etc. gedacht, die keinen professionellen Einkauf in der Organisation haben. savevo steht auf zwei Säulen: 1. savevo verhandelt teils exklusive Sonderkonditionen, Großkundentarife und Rabatte, die nur der savevo-Community zur Verfügung gestellt werden. 2. savevo zeigt aber auch auf, bei welchen Unternehmen es grundsätzlich Vorteile im B2B-Bereich gibt und sammelt diese Angebote auf savevo.com. Jeder Nutzer kann somit schon bei kleinsten Einkaufsmengen große Ersparnisse erzielen und ist damit konkurrenzfähiger im Wettbewerb mit Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe deutlich günstiger einkaufen können.

Warum wurde savevo überhaupt erfunden und welche Zukunftsplanungen liegen vor? Auf diese und weitere Fragen stehen die beiden Gründer Harald Farkas und Constantin Wollenhaupt in diesem Interview Rede und Antwort:

Wie kam die Idee zu savevo?

Constantin Wollenhaupt: Wir haben uns mit Unternehmerkollegen unterhalten und wollten uns für das ein oder andere Produkt zusammenschließen, um bessere Konditionen zu erhalten. Gerade bei Startups und kleineren sowie mittleren Unternehmen in Österreich ist das Budget für den Einkauf von Dienstleistungen und Produkte sehr knapp. Doch kleinere Unternehmen oder Einzelunternehmer erhalten so gut wie nie Sonderkonditionen und damit sind sie gegenüber großen internationalen Konzernen nicht wettbewerbsfähig. Im Einkauf liegt der Gewinn. Doch die weitaus größte Zahl der Unternehmen in Österreich hat keinen professionellen Einkauf. Also haben wir die Lösung für dieses Problem erfunden: savevo.com!

Wie finanziert sich savevo?

Harald Farkas: Wir sind komplett eigenfinanziert. Aus dem Cashflow der anderen Tätigkeiten und mit Erspartem haben wir angefangen. Mittelfristig muss sich das Unternehmen natürlich selbst tragen und langfristig auch Gewinne abwerfen.

Was waren die größten Herausforderungen am Anfang?

Constantin Wollenhaupt: Das Henne-Ei-Prinzip. Die Nutzer gewinnt man erst, wenn genügend Anbieter vertreten sind. Und Anbieter geben keine Sonderkonditionen, wenn noch nicht genügend Nutzer auf der Plattform sind. Es gibt aber glücklicherweise einige weitsichtige Unternehmer und Entscheider, die das Potential von savevo erkannt haben und mit den Sonderkonditionen sozusagen in Vorleistungen getreten sind. Dabei brauchten wir gerade zum Start auch flexible Anbieter, die auch nachjustieren können und keinen komplizierten, wochenlangen Freigabeprozess im Konzern anstoßen müssen. Das haben wir geschafft, aber es war und ist nie einfach, Menschen von Innovationen zu überzeugen.

Wie wichtig ist Marketing für Euch?

Constantin Wollenhaupt: Das ist unser ein und alles. Nach der „alten Lehre“ heißt es ja: Den Markt bearbeiten. Und deshalb ist Marketing keine Abteilung – und schon gar keine Werbeabteilung. Wir sehen das wirklich klassisch nach den 4P’s: Product, Price, Place, Promotion. Also geht es darum, welches Produkt zu welchem Preis über welchen Vertriebskanal mit welcher Strategie und Maßnahmen verkauft wird. Egal, was wir tun, es ist alles Marketing, immer.

Wer hat Euch zum Start unterstützt?

Harald Farkas: Also sicher einmal die ersten Anbieter. Und ganz klar alle, die sich in den ersten Wochen als Nutzer angemeldet haben. Aber natürlich auch Freunde und langjährige Geschäftspartner. Man braucht immer ehrliche Menschen, die als Sparrings-Partner zur Verfügung stehen. Wer etwas erfindet, ist immer von sich und seiner Idee überzeugt. Am wichtigsten sind die Menschen, die das Produkt auch nutzen. Und da sind wir sehr dankbar für die Unterstützer der ersten Stunde.

Ihr habt in Österreich gegründet, warum nicht woanders?

Harald Farkas: Wir leben und arbeiten in Österreich. Hier ist eine hervorragende Infrastruktur gegeben, wir haben hier unser bestes Netzwerk. Wir halten nichts von merkwürdigen Unternehmenskonstrukten, die wir nicht unter Kontrolle haben und auch gar nicht verstehen. Es reicht schon, sich mit der Gesetzgebung eines Landes auseinanderzusetzen. Zudem wollten wir ja für österreichische Unternehmer eine Plattform bieten. Da spielt auch Glaubwürdigkeit, Verantwortungsbewusstsein eine Rolle.

Was habt Ihr vor savevo gemacht?

Harald Farkas: Wir sind seit einigen Jahren selbstständig, im Bereich Unternehmensberatung, Public Relations und Marketing. Davor waren wir in verschiedenen Unternehmen tätig. Ich war viele Jahre in der Telekommunikationsbranche im Vertrieb und in der Kommunikation.

Constantin Wollenhaupt: Ich war ein Marketing- und Vertriebsallrounder im Handel, Gesundheitswesen, der IT-Industrie und in der Medienbranche. Wir haben schon einiges gesehen, von kleinen Familienbetrieben bis zu internationalen Konzernen und hatten Verantwortung für teilweise über 100 Mitarbeiter. Dieser tiefe Einblick nutzt uns nun, wenn es darum geht, andere Unternehmer zu beraten.

Wo soll die Reise für savevo noch hingehen?

Harald Farkas: Unser Ziel ist es, die erste Anlaufstelle für die Deckung des Bedarfs der gewerblichen Verbraucher in Österreich zu werden.

Constantin Wollenhaupt: Und mit unseren exklusiven savevo-Sonderkonditionen sind wir auf einem guten Weg.

 

Überzeugt? Dann melden Sie sich doch gleich gratis an und profitieren Sie von den Vorteilen der savevo-Community! www.savevo.com

Talk Gate: Architektur

Talk Gate zum Thema „Die Architektur der Gesellschaft in Raum und Zeit“ beleuchtete Architektur auf einer philosophischen Ebene

Im Tech Gate Vienna fand am 18.02.2016 das 17. Talk Gate zum Thema „Architektur der Gesellschaft in Raum und Zeit“ mit hochkarätigen Gästen statt.

Die Leitfrage war: Welches Geschlecht haben unsere Bauten? Weibliche Architektur findet sich im Sied­lungsbau wieder. Sie ist funktional, kommunikativ und dient effizienter Arbeitsgestaltung. Das passt gut in unsere heutige Arbeitswelt. Männliche Architektur wird groß, mächtig, hierarchisch, repräsentativ und damit auch oft als unpraktisch gesehen. Die Architektur kann sich somit der Genderfrage nicht entziehen. Architektur kann zudem zur Gesundheit der Menschen beitragen. Im Krankenhausbau heißt es schon jetzt: Schick heilt schneller. Es geht um Licht, Akustik, Temperatur, Sicht und Materialien.

Einführend machte sich Frau Mag. iur. Carola Lindenbauer, Geschäftsführerin des Tech Gate Vienna, in ihrer Eröffnungsrede Gedanken darüber, ob Architektur und Raumgestaltung nicht als Verkörperung individueller Ideale durch ein stoffliches Medium zu bezeichnen wäre und stellte die Frage in den Raum, was Schönheit mit dem Thema zu tun hat: „Schön ist ein Gebäude, wenn es uns selbst dann noch etwas sagen kann, wenn sein ursprüngliches Publikum längst verschwunden ist“. Und weiter stellte Lindenbauer fest: „Gebäude kommunizieren mit uns, in dem sie Assoziationen auslösen. Das zeigt nicht, was Gebäude tatsächlich sind, sondern was sie für uns symbolisieren.

Im Rahmen dieses Talk Gate wurde nach einem Vortrag von Mag. Tarek Leitner (ORF) aus seinem Buch „Wo leben wir denn?“ am Podium mit Experten diskutiert. Auch Leitner verwies dabei auf die Funktion der Architektur: „Hier kommt niemand her, um einfach nur da zu sein.

Was wir erleben, sei eine Krise des öffentlichen Raums, und nicht der männlichen Architektur.“ Das meinte Univ. Prof. Dr. Robert Pfaller, Philosoph und Professor für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz. Pfaller führte weiter aus, dass in einer egalitären Gesellschaft Architektur nicht den Männern oder Frauen vorbehalten sein dürfe. Denn der öffentliche Raum wird vorschnell als männlich begriffen. Bauliche Machtsymbole sind die Folge gesellschaftlicher Hierarchien, in denen für Frauen wenig Platz ist und diese Architektur die Stellung der Frau in der Gesellschaft nur bestärke.

Der Planungsdirektor der Stadt Wien, DI Thomas Madreiter fügte hinzu, dass sich die Stadt Wien als eine der am schnellsten wachsenden Metropolen der Welt seit 25 Jahren in einem Umfeld tiefgreifender regionaler und internationaler Transformationen deutlich verändert hat. Reibungen, Widersprüche und Soziales sowie gesellschaftliche Unterschiede prägen die Architektur einer Stadt: „Der Stadtalltag ist intensiver, dichter und für manche stressiger geworden.“ Doch trotz niedriger öffentlicher Budgets sei laut Madreiter „Wien jedoch eine sehr lebenswerte und insbesondere auch leistbare Stadt.

Andreas Gnesda, Geschäftsführer von Gnesda Real Estate & Consulting GmbH, sieht die Aufgabe von Architektur darin, Organisation, Kommunikationsbedarf, soziale Aspekte und Unternehmenskultur auf Fläche und Immobilie abzubilden: „Zuerst beeinflussen Menschen die Entstehung von Gebäuden, dann wirken Gebäude auf Menschen.

Univ. Prof. Dr. Siegfried Meryn, Facharzt und Professor für Innere Medizin der medizinischen Universität Wien sieht für moderne Architektur ein neues Denken und den Generationenvertrag wesentlich. Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenverschiebung sowie soziale Ungerechtigkeit könne man damit konstruktiv lösen. Und nicht nur das: „Im Gesundheitsbereich sind sich Wissenschafter heute einig, dass auch das Umfeld den Heilungsprozess beeinflusst, Stichwort Healing Environment.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde vernetzten sich die rund 200 Gäste des Abends untereinander und vertieften den Meinungsaustausch noch bis in den späten Abend hinein in der SKY STAGE im Tech Gate Vienna, von wo sie, passend zum Inhalt, einen hervorragenden Ausblick auf die Architektur der Stadt Wien genossen.

Unter den Experten und Gästen waren unter anderem:

Tarek Leitner (ORF), Siegfried Meryn (Medizinische Universität Wien, Autor), Robert Pfaller (Philosoph und Professor für Kulturwissenschaft an der Kunstuniversität Linz), Thomas Madreiter (Planungsdirektor der Stadt Wien), Andreas Gnesda (Geschäftsführer von Gnesda Real Estate & Consulting), Christine Dornaus (Wiener Städtische), Sigrid Oblak (Wien Holding), Carola Lindenbauer (Tech Gate Vienna).

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red.

Fotos: Tech Gate Vienna/A.Tischler

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